Zahnarztpraxis
Dr.med.dent. Michaela Natorp
Oft merkt man es selbst gar nicht Mundgeruch: Was hilft wirklich? Mundgeruch (Halitosis) kann unsicher und gehemmt machen. Wer an Mundgeruch leidet, kennt diese Probleme: Man wird unsicher im Umgang mit anderen. Man traut sich nicht mehr, anderen zu nahe zu kommen. Man fürchtet, dass die anderen den schlechten Atem riechen. Man achtet auf Zeichen, ob die anderen "es" merken. Besonders leidet man in intimen Situationen, wenn man seinem Partner sehr nahe kommen möchte. Es gibt aber auch Fälle, in denen Menschen fälschlicherweise glauben, sie hätten Mundgeruch.   Woher kommt der schlechte Atem? Was kann man selber dagegen tun? Kommt er wirklich hauptsächlich aus dem Magen, wie viele sagen? Helfen Mundwässer gegen Mundgeruch? Mundgeruch? Machen Sie den Selbst-Test! Manchmal ist man sich selbst nicht sicher, ob man Mundgeruch hat oder nicht. Natürlich kann man andere fragen. Aber das ist oft nicht so einfach. Es gibt einen einfachen Selbst-Test, mit dem Sie prüfen können, ob Sie Mundgeruch haben oder nicht: Strecken Sie Ihre Zunge weit heraus und lecken Sie ein paar mal kräftig über Ihr Handgelenk. Warten Sie eine Minute und lassen Sie den Speichel trocknen. Dann riechen Sie am Handgelenk ... Wenn Sie jetzt einen unangenehmen Geruch feststellen, sollten Sie die folgenden Informationen lesen:   Woher kommt Mundgeruch? Etwa jeder vierte Europäer leidet an Mundgeruch (Halitosis bzw. Halitose) und nicht jeder merkt es selbst. Oft machen einen die anderen darauf aufmerksam - aber leider nicht immer: Mundgeruch gilt als Tabuthema. Nur knappe 20 % sind stoffwechsel- und krankheitsbedingt Natürlich können manche Nahrungs- und Genussmittel zu schlechtem Atem führen, wie z.B. Knoblauch, Alkohol oder Zigaretten. Aber das ist meistens vorübergehend und weniger das Problem. Lebererkrankungen, Nierenschäden, Diabetes (Zuckerkrankheit) und chronische Lungeninfektionen können manchmal einen charakteristischen Geruch des Atems verursachen. Auch vereiterte Nasennebenhöhlen und Mandeln können zu Mundgeruch führen. In manchen Fällen ist auch ein übersäuerter Magen die Ursache - z.B. wenn man unter chronischem Stress leidet. In allen diesen Fällen ist es ratsam, einen Facharzt aufzusuchen. Bevor Sie das tun, sollten Sie aber zum Zahnarzt, denn:   Zu über 80 % liegt die Ursache für Mundgeruch im Mund- und Rachenraum Wie entsteht überhaupt der üble Geruch? Er kommt dadurch zustande, dass Bakterien im Mund Schwefelverbindungen und Fettsäuren bilden. Diese Bakterien können sich bei ungenügender Mundhygiene vermehren und sitzen an vielen Stellen: In Zahnbelag, wenn die Zähne nicht regelmäßig geputzt werden. In Zahnzwischenräumen, die nicht leicht zu reinigen sind. Im Zahnstein, wenn dieser nicht regelmäßig entfernt wird. In Zahnfleisch-Taschen (vor allem bei Parodontose) Auf dem Zungenrücken In kariösen Stellen der Zähne ("Löcher") Auf schlecht gereinigtem Zahnersatz Normalerweise transportiert der Speichel einen großen Teil der schlecht riechenden Stoffe ab. Wenn nicht genügend Speichel fließt (z.B. bei bestimmten Erkrankungen, bei der Einnahme bestimmter Medikamente oder im Schlaf), verstärkt sich der Mundgeruch. Das ist einer der Gründe, weshalb man manchmal morgens nach dem Aufwachen einen schlechten Geschmack im Mund hat.
Was Sie selbst gegen Mundgeruch tun können
Putzen Sie regelmäßig gründlich Ihre Zähne - von Hand oder besser elektrisch. Dadurch wird ein großer Teil des Zahnbelags entfernt. Am besten zwei Mal täglich. Auf jeden Fall aber vor dem Schlafengehen. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Zahnbürste und einer guten Zahnpasta.
Für die Zwischenräume der vorderen Zähne ist die Zahnseide besser geeignet, weil die Zwischenraumbürste oft nicht hindurchpasst. Die Handhabung der Zahnseide ist etwas umständlicher. Lassen Sie sich deshalb am besten von uns zeigen, wie Sie es richtig machen.
Beläge auf dem Zungenrücken können sehr stark Mundgeruch hervorrufen. Aber         kaum jemand putzt regelmäßig seine Zunge. Es gibt spezielle Bürsten bzw. Schaber   dafür. Sie sollten sich ein solches Hilfsmittel anschaffen. Bis Sie es haben, können Sie auch mit einem umgedrehten Teelöffel die Beläge von der Zunge schaben.
Reinigen Sie wenigstens einmal täglich die Zahnzwischenräume. Für die Backenzähne eignet sich dafür am besten eine sog. Interdentalbürste (Zahnzwischenraumbürste). Lassen Sie sich von uns beraten, welche Bürste am besten für Sie geeignet ist. Wir zeigen Ihnen auch gerne, wie Sie diese effektiv benutzen.
Es gibt Mundwässer und es gibt Mundspüllösungen. Mundwässer überdecken nur den Mundgeruch und wirken nicht lange. Mundspüllösungen wirken desinfizierend: Sie beseitigen also einen Teil der geruchsverursachenden Bakterien. Allerdings: Nicht jede Mundspüllösung ist gleich gut geeignet. Bitte fragen Sie uns: Wir beraten Sie gerne, welches Präparat für Sie am besten ist.
Zwischendurch können Sie auch gerne Kaugummi kauen - aber nur solche ohne Zucker und mit Xylit bzw. Xylitol. Kaugummis sind zwar kein Ersatz für das Zähneputzen. Aber sie entfernen wenigstens einen Teil des weichen Zahnbelags und sie regen den Speichelfluss an. Aber Achtung: Zu viele Kaugummis können wegen der darin enthaltenen Süßstoffe abführend wirken.
Nehmen Sie regelmäßig Flüssigkeit zu sich - am besten reines Wasser. Das spült einen Teil der übel riechenden Schwefelverbindungen und Fettsäuren weg und gibt Ihnen ein besseres Gefühl im Mund. Außerdem macht es Sie wacher und fitter!
                  Kontakt Dr.med.dent.Michaela Natorp Große Straße 32 b 49451 Holdorf Telefon : 05494 / 995511  michaela.natorp@ewetel.net         
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